Nichts im Leben passiert ohne Grund.

Ich hab Euch nicht vergessen und ja, versprochen hab ich es auch.

Es geht weiter. Hier kommt die Fortsetzung meiner Geschichte –  scho wieder es bizzli gespannt ? 

Freut mich.

Aber jetzt mal ehrlich – ein Daumen hoch oder zumindest ein 😉 auf meiner Facebook Seite hätte mich extrem gefreut und ja, das hab ich schon es bizzli vermisst.

Vielleicht klappt es ja diesmal. –> da unten schon mal der Link! 

Was hatte ich in meiner Lektion des Lebens gelernt ? Er blieb – ich ging. 

Weisst Du es noch?

Ich werde es nicht mehr so schnell vergessen.

Gelernt habe ich eines. 

DEMUT.

Ich hab den Begriff gegoogled. 

Der Demütige erkennt und akzeptiert aus freien Stücken, dass es etwas für ihn Unerreichbares, Höheres gibt. 

Krass oder ?

Ich bin schon immer wieder aufgestanden und ich trage die Überzeugung in mir: 

NICHTS IM LEBEN PASSIERT OHNE GRUND.

Auch wenn wir nicht immer sofort wissen oder „checken“ was gerade abgeht, einen Grund hat ALLES.

IMMER.

Da stand ich nun. Einmal mehr. Job-los weil ich mal wieder die Dinge nicht bis zum Ende gedacht habe.

Mist.

Die Rechnung ging nicht auf.

Ende des Monats zog meine Bank die Daueraufträge ab und es blieb wenig. Verdammt wenig. 

Ja nu, dachte ich mir. Jetzt heisst es einmal mehr die Ärmel nach hinten krempeln und Job suche ahoi. 

Wenn mich das Leben mit etwas ausgestattet hatte, war es das Flair, das Positive zu sehen. Das zweitbeste was mir in die Wiege gelegt wurde war; Job’s und Wohnungen an Land zu ziehen, um mich aus dem akuten Dilemma zu holen. Und zwar subito. 

Es dauerte also keine 2 Wochen bis ich einen neuen Vertrag in einer Firma mit Sitz im Aargau unterschrieb. Und ja, das kann ich auch, mir den Schrott „schön reden“ – das hab ich auch irgendwo gelernt, weiss der Geier wo ich das aufgeschnappt habe oder wo meine Eltern die Therapie diesbezüglich verpasst haben. 

Im Sommer fing ich also meinen Job als Business Development Manager an. Ich hätte nach 17 Sekunden bereits kotzen können. Und wenn jetzt irgendwer hier, diesen Newsletter liest, der mit dem Aargau tiefverwurzelt ist, es tut mir aufrichtig leid, wirklich, aber irgendwie seid ihr in gewissen Dingen, Werten und vor allem Umgangsformen-technisch anders ge-chipt. 

Mein damaliger Chef – bei dem ich nie wusste, ob seine per Zufall schwangere Frau mich gleich umbringt oder mich in der Tiefgarage abpasst und absticht – machte mir extrem den Anschein der sozialen Überforderung. Denn er konnte mir kaum in die Augen schauen, ohne ein peinliches „Sali Michelle, soooo gaht’s guet – hä ? Läck, gsehsch ja wieder zum aabiisse uus hüt“ von sich zu stottern. 

Ich wusste ziemlich zügig: Michelle, dat kann es nich sein und Du musst hier weg.

Aber mein innerer Schweinehund war ja nach zig Jahren, ziemlich perfid geworden und drehte mir immer mal wieder ein Strick. Den Kerl hab ich heute so ziemlich im Griff.

Deshalb dauerte dieser aargauische Ausritt in diese aargauischer Firma – sagen wir mal:

ein Momentchen.

Bis…

Ja, bis ich im hübschen kurzen Kleidchen, gestylten Haaren, rotem Lipgloss und grossem Lachen eines Tages auf einem Foto – auf der FacebookSeite des Unternehmens – Schulter an Schulter mit meinem aargauischen GeoxSchuhträger alias Chef auf einem Foto abgelichtet wurde. 

Neeeein, die Kacke war nicht nur am Dampfen, nein nein, Tschernobyl war pippifax dagegen. 

Er konnte weder peep, noch papp sagen und sein Handy-Akku war permanent auf 6%. 

Die Vorwehen seiner Geliebten waren im bereits im 6. Monat im Anmarsch und sein Stirnschweiss waren nach diesem Event an der Tagesordnung. 

Was er nicht wusste; an einem Abend redete ich mit meiner Schwester, erzählte ihr, dass dieser Job zwar saugut bezahlt war, mich aber in keiner Sekunde glücklich gemacht hatte. Und so sind sie, die Schwestern. Geradeaus „in-your-face“ meinte sie; „ha scho lang dänkt, was machsch Du eigentlich no det, das macht Dich nöd glücklich, gang doch zrugg zu de Schwede“. 

Oh mann. Einerseits war es genau das, was ich hören wollte – anderseits war es das, was mir am meisten Angst machte. 

Mein Herz schlug nach wie vor für diesen skandinavischen Konzern. Ich wusste, wenn ich das nicht versuche, werde ich das für immer bereuen. 

Okay. Das bin ich. Eine Macherin. Eine die umsetzt, die realisiert und ja, manchmal geb ich es bizzli Gas und wenn ich ein Ziel hab, dann verfolge ich es. Mit allem Konsequenzen. 

Der Job im aargauischen Nirgendwo war okay, aber eben okay und der GeoxSchuträger und ich waren alles andere als kooperative Mitarbeiter. Nun gut. Das Ende war nah. 

Ein überzeugender schwedischer Business Plan war das Ziel. Ich musste die Geschäftsleitung von meiner Person überzeugen. Ich wollte, dass sie mich zurück wollten. Das war ja mindeste, flüsterte mir mein Ego. 

Was mir auch in die Wiege gelegt wurde, war ein gewissen Charme, ein grosses Netzwerk und zu wissen was man mit wem besprechen muss. 

Und los ging es.

Mit Vollgas voraus.

Alle Hebel in Bewegung gesetzt. 

Die PowerPointPräsentation wurde von oben nach unten und von vorne nach hinten, gepimpt, korrigiert, ajustiert und nochmals korrigiert. 

Ich bot ein Business Plan, der nicht nur die Zahlen nach vorne brachte sondern auch die Menschen im Team davon überzeugte, dass ich die richtige war. Die Sales Directorin für den nächsten Schritt. Den Schritt, der einerseits nötig war, anderseits niemand vorher in Angriff genommen hatte. 

Vom aargauischen Job habe ich mich dankend verabschiedet ohne einen neuen Vertrag in der Tasche zu haben. 

ALL IN war meine Devise.

Der Flug nach Stockholm war gebucht. Der Termin mit dem CEO ebenso. 

Und es geht weiter. 

Und nun zu Dir:

ähm ein Like, ein smiley und ein teilen meiner petitbox facebook seite muss drinliegen – oder ? 

Merci. Würkli. 

….ah und; falls Dir meine neue Website gefällt, freu ich mich auf ein Feedbääck. 

Die Michelle. Die Macht’s. 

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